Folge 46: Bahnhofsbau – Teil 3

Einführung

Der Bau des Bahnhofs zog sich schon einige Zeit hin. Hier die ersten beiden Beiträge dazu:

Bahnhofsbau Teil 1

Bahnhofsbau Teil 2

Lautsprecher

In das Dach des Bahnhofs wird eine Lautsprecherbox eingepasst. Diese wird mit einem 4cm Breitbandlautsprecher von Visaton befeuert. Das Gehäuse besteht aus einfachem 4mm Sperrholz.

Laternen

Die im Märklin-Bausatz beiliegenden Laternen fand ich zu schön, um sie wegzulassen. Sie geben dem mittlerweile relativ “neuzeitlichen” Gebäude doch noch etwas von der “guten alten Zeit”. Bestimmt haben sie auch zum Denkmalschutz beigetragen und treiben die Kosten zur Erhaltung in die Höhe. Um die Charakteristik alter Gaslaternen zu erhalten, wählte ich als Lichtquellen gelbe LEDs. Diese wurden in den vorgebohrten “Glaskörpern” (die natürlich aus Kunststoff sind) verklebt. Die Anschlüsse sind am Träger entlang nach hinten gebogen und dienen gleichzeitig zur Befestigung. Ein wenig Alufolie als oberer Reflektor sorgt für eine Abstrahlung nach unten. Insgesamt sind sieben Laternen am Bahnhof montiert. Die Vorwiderstände sind so gewählt, dass ein Betrieb mit 12V möglich ist.

Verkabelung

Nachdem LEDs und Box montiert sind, wird sauber verkabelt und alles an einem Stecker angeschlossen. Die sieben Laternen sind dabei auf vier einzeln ansteuerbare Stränge aufgeteilt.

Dachrinnen und Fallrohre

Die Dachrinnen waren viel zu “sauber”, also wurden sie mit reichlich “Dreckbrühe” gealtert. Dann gehts an die Montage am Gebäude. Auf dem Foto wirken die Dachrinnen sehr hell und auffällig, was tatsächlich aber nicht so ist. Sie fallen kaum auf (so wie es sein soll).

Balkongeländer

Wie im früheren Beitrag schon erwähnt, wurde das originale Holzgeländer durch eine moderne Edelstahlvariante ersetzt. Auch dieses Detail wirkt auf der Anlage sehr unauffällig und trägt ganz natürlich zum Charakter des Gebäudes bei.

Gestaltung des Innenraums

Wie auf den anderen Bildern teilweise zu erkennen, sind innere Wände und Türen aus Pappe entstanden. So kann man nicht komplett durch das Gebäude schauen (was sehr spielzeughaft wirken würde). Türen sind durch Filzstiftlinien angedeutet. Viel mehr kann man in 1-2m Entfernung sowieso nicht erkennen. Vielleicht gibt es irgendwann noch die ein- oder andere Innenbeleuchtung. Der Stecker für den elektrischen Anschluss hat ja noch einige freie Pole 😉

Fazit

Endlich! Von einem ersten Dummy

über die ersten Stellproben

… bis zum fertigen Bahnhof:

Es hat sich gelohnt! Das ist eine super Basis, um viele weitere Details unterzubringen.



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