Ein Update zum Gleisplan

Nachdem der Gleisplan bereits vorgestellt wurde, hier nun ein paar kleine, feine Ergänzungen zur Abrundung möglicher Betriebsabläufe im Video:

Der Aufzug

Nach den Beiträgen zum Aufzug (Aufzugs-Konzept, Aufzugs-Mechanik) ist nun klar, dass es keinen Fiddleyard im Gleisplan mehr geben wird. Daher ersetzt der Aufzug den relativ platzraubenden Fiddleyard. Der Aufzug benötigt in der Fläche nicht mehr Platz als ein einspuriges Gleis, was völlig in Ordnung ist.

Stumpfgleis (Tankstelle)

Am oberen rechten Teil des Gleisplans wird ein kleines Stumpfgleis hinzugefügt. Da kann z.B. eine Lok oder auch ein Wagen abgestellt werden. Passen würde auch eine kleine Dieseltankstelle für die DHG 500. Dann kann das Befahren des Stumpfgleises auch schlüssig in den Betriebsablauf integriert werden:

  • Anfahrt des Zuges (unter Nutzung des Aufzugs)
  • Abkoppeln der Lok
  • Ausfahrt der Lok ins untere Ausziehgleis (siehe unten)
  • Fahrt über das zweite Bahnhofsgleis zur Tankstelle
  • Tankvorgang (hier könnten Geräusche der Lok oder eine passende “Geräuschszene” abgespielt werden)
  • Zurücksetzen der Lok an die abgestellten Wagen, diesmal in Ausfahrrichtung des Zuges
  • Abfahrt des Zuges mit umgesetzter Lok (zum Aufzug)

Ausziehgleis

→Ein Ausziehgleis bietet Platz für das Zurückziehen einer Lok oder eines Zuges über eine Weiche, um ein anderes Gleis erreichen zu können. Es ist unverzichtbar für den Rangierbetrieb. Um hier den vorhandenen Platz noch etwas mehr zu nutzen und auch einen ganzen Zug “ausziehen” zu können, wird zum bereits vorhandenen, kurzen Stumpfgleis noch ein längeres Gleis hinzugefügt. Damit wird jetzt die Nutzung vertauscht: Das kurze Stumpfgleis wird zum Abstellgleis und das lange, neue Gleis zum offiziellen Ausziehgleis zum Rangieren. Eventuell lässt sich bei geschickter Anordnung auch am Ende des Ausziehgleises noch ein kleiner Nebenbahnhof andeuten. Dann wäre es allerdings kein Ausziehgleis mehr 🙂

Abzweig zum Industrieteil

Dieser Teil ist zunächst mal nicht mehr als eine “Betonfläche” mit eingelassenen Gleisen. Wichtig ist natürlich die Weiche in der Paradestrecke (im Bild Mitte links):

Industrieteil mit Abzweig von der Hauptstrecke (Parade). Das ganze Modul ist an sich nur ein verstärktes Brett und kann bei Bedarf abgenommen werden

Ob dieser Teil einfach als Parkplatz genutzt wird oder als Verladefläche oder nur als Abstellgleis, wird sich zeigen. Praktisch ist, dass das Modul leicht umzubauen ist. So sind zukünftig auch alternative Module mit dem gegebenen Gleisabzweig zu realisieren. Als Idee gibt es da z.B. einen Kaffeeacker (siehe →hier oder →hier), um Platz für landwirtschaftliche Aktivitäten zu haben. Dann würde direkt hinter dem Abzweig ein Prellbock stehen; der Abzweig würde in diesem Fall nicht genutzt.

Der finale Gleisplan

Zusammen mit den obigen Erweiterungen ergibt sich schließlich folgendes Bild:

Finaler Gleisplan mit Straßen etc.

Und so sieht das dann im Rocrail-Plan aus:

Rocrail-Plan mit den beschriebenen Erweiterungen

Damit ist vielseitiger Betrieb möglich und das Ganze ist richtig “rund”.

DoktorRail

 



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