Folge 66: Modellbahn-Umzug Teil 13/13 – Der Umzug ist abgeschlossen! Bonus: Führerstandsmitfahrt

Nach →den Testfahrten und dem →Umbau der Ecke ist es jetzt vollbracht:

In →den vorangegangenen 12 Teilen konntet ihr einen Eindruck davon bekommen, welche Gedanken ich mir vor und bei dem Anlagenumzug gemacht habe und wie viel Aufwand doch der ein oder andere Schritt nach sich zieht. Jetzt ist der Umzug endlich abgeschlossen. Hier ein paar Eindrücke vom Ergebnis (klicken/tippen für die großen Bilder):

Die Anlage als Panoramaansicht. Rechts ist der Aufzug zu erkennen. Das Gleis macht dann rechts hinten einen Bogen über den beschrankten Bahnübergang hin zum dreigleisigen Bahnhof (links hinten). Ganz links folgt noch der Rangierbereich; hinter den Bäumen verbirgt sich noch ein Abstellgleis. Eine Bundesstraße quert das ganze Diorama. Von dieser gehen diverse Anschlüsse und die Bahnhofsstraße ab
Die Anlage aus der Vogelperspektive. Der Verlauf der Bundesstraße auf der norddeutschen Tiefebene ist schön zu erkennen

Was hat sich durch den Umzug verändert

  • Die Anlage ist ca. 50cm breiter geworden. Die Panoramastrecke wurde um ca. 40cm erweitert; zudem ergeben sich durch die “Schrägstellung” weitere 10cm
  • Die Schrägstellung verbessert die optisch empfundene Tiefe und Dynamik. Im Bereich der zukünftigen Dieseltankstelle (das Abstellgleis rechts hinten) ist dadurch auch wertvoller Platz für mehr Schiene entstanden. Auch hinter dem Bahnhof wurde mehr Fläche gewonnen
  • Das Ausziehgleis wurde zugunsten der Werkstatt verkürzt und die Modulplatte verkleinert. Alles in allem wirkt das aber noch recht harmonisch
  • Anlage und Werkstatt sind nun in einem Raum integriert (das ist unglaublich gut!)
  • eine →neue, umfassende Raumlichtsteuerung wurde integriert. Das hat eigentlich nichts mit dem Umzug zu tun, aber man möchte sich ja auch nicht verschlechtern 😉

Was demnächst geplant ist (eine Modelleisenbahn ist nie fertig!)

  • Die neuen Flächen im Bereich von Bahnhofs- und Weichenstraße sollen gestaltet werden. Hierzu muss vorher noch eine Zugangsklappe im linken Bahnhofsmodul eingearbeitet werden.
  • Der Aufzug soll noch vollständig verkleidet werden. Ein erster Sichtschutz ist da, dieser stammt aber noch aus dem alten Zimmer und ist viel zu klein.
  • Die in der Raummitte entstandene Fläche soll mittelfristig auch noch nutzbar gemacht werden. Hierzu gibt es erste Überlegungen. “Einfach zubauen” scheidet aber aus, weil dann keine generelle Zugänglichkeit mehr gegeben wäre.
  • Wer sich →den neuen Gleisplan aus Folge 60 genau anschaut, wird feststellen, dass gegenüber der Werkstatt noch etwas Platz ist. Das ist ca. ein Quadratmeter. Für diese Nutzung gibt es auch schon Ideen. Mehr dazu voraussichtlich in 2022. Lasst euch überraschen!

Fazit

Kurz gesagt: Einfach so zum Spaß oder ohne zwingende Umstände treibt man →so einen Aufwand nicht. Nicht nur, dass man ziemlich lange keinen Betrieb machen kann, es ist auch einfach sehr viel Arbeit. Es geht bei Abbau und Transport einfach etwas kaputt, die neue Elektrik will erst nicht so recht oder die gemalten Wolken sehen einfach nicht so aus wie gewollt. Am Ende des Tages lohnt es sich nur, wenn auch eine gewisse Verbesserung eintritt und sich die Arbeit auch lohnt (z.B. mit einer tollen, integrierten Werkstatt). Dann hat man allerdings die Chance, jedes Element nochmal kritisch zu hinterfragen und grundlegende Verbesserungen umzusetzen. Nach ca. einem Jahr ohne Fahrbetrieb und viel Umbauaufwand bin ich auf jeden Fall froh, dem schönen Hobby MoBa und RC-Modellbau endlich wieder nachgehen zu können. Euer



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